
Wie du für dich ein gutes Visionsboard entwickelst.
Neue innere Strukturen durchzusetzen, eine innere Blockade zu lösen, kann zu einer sehr anstrengenden und schwierigen Aufgabe werden. Deswegen fällt es vielen Menschen leichter über ihre Probleme zu reden, als sich für innere Veränderungen einzusetzen.
Deine Innere Blockade ist nicht das Problem, sondern die Art und Weise, wie Du über sie denkst und daraus handelst.
DAniela
Wo kannst Du Umstände verändern? Wo darfst Du Heilung zu lassen? Hast Du schon mal darüber nachgedacht, wie Du Dir Zukunft vorstellst bzw. wie Du Deine Zukunft gestalten möchtest? Welche bestimmten Ziele, Wünsche, Sehnsüchte, Vorstellungen hast Du persönlich? Traust du Dich ihnen einen Raum zu lassen oder hast Du einen Traum schon aufgegeben? Sind Glaubenssätze oder Überzeugungen Dir einfach im Weg und die Träume sind einfach so unendlich weit weg?
Lass zu, zu träumen. Gib Deinen Träumen einen Raum. Sie haben verdient, auch gehört zu werden.
In Veränderungsprozessen hilft es mit motivierenden, positiv-formulierte Vorstellungen (Visionen) zu arbeiten. Mit einer Vision kannst du Dir eine Richtung der Zukunft vorgeben, in die Du wachsen willst.
Der Grund, warum es sich lohnt ein Visionsboard zu gestalten, liegt darin, dass es Dir Sicherheit, Struktur, Ermutigungen und Potenziale aufzeigen kann.
Ein Visionsboard kannst Du Dir wie eine Collage vorstellen, in der Du am Ende alle Deine bis zum heutigen Zeitpunkt wichtigen Visionen auf einem Blick zusammengefasst hast!
So geht´s – Die Anleitung
Schritt 1: Material suchen
Nimm ganz viele alte Zeitschriften, Broschüren, alte Kalender, Zeitungen, Bilder und Sprüche etc. Schau Dich um, und lege alles zusammen. Wenn Du für Dich genug Material hast, dann fange an, alles was Dich anspricht, auszuschneiden. Wenn Du bestimmte Buchstaben oder Wörter Dir gerade wichtig geworden sind, dann schneide sie auch aus.
Schritt 2: Wonach sehnst Du Dich?
Nimm ein Blatt Papier und schreibe Dir aus den verschiedenen Lebensbereichen (siehe letzten Beitrag) wichtige Wünsche, Träume, Vorstellungen und Sehnsüchte auf! Es lohnt sich, wenn Du pro Lebensbereich 3 Visionen erstmal definierst, weil es sonst für den Anfang viel zu viel wird. Denke auch erstmal an die nächsten Jahre, was für Dich Deine persönlichen nächsten Schritte sein könnten. Dann schneide auch diese aus.
Schritt 3: Überblick erstellen
Nimm die ausgeschnittenen Materialien und ordne sie Deinen definierten Lebensbereichen und Visionen, Träume etc. zu. Erstelle Dir einen Überblick, indem Du Dir vorstellst, wie es wäre, wenn Du ein Referat erstellen würdest. Wie würdest Du jemanden erklären, was Dir wichtig im Leben ist?
Schritt 4: Visualisierung ermöglichen
Nimm ein Plakat zur Hand oder ein Stück Papier und klebe Dir alle wichtigen Details Deiner Visionen auf. Schritt 3 hat Dir geholfen, einen Überblick zu ermöglichen, aber jetzt bedeutet es, dass Du all Deine wichtigen Erkenntnisse in Szene setzt. Bist Du fertig? Dann lege oder hänge es an einen Lieblingsort von Dir, damit Du es regelmäßig sehen und Dich daran erfreuen kannst. So weißt Du immer, wenn Du mal Langeweile oder kurz Zeit hast, was Du jetzt für Deine Zukunft selbst tuen kannst.
Schritt 5: Updates erlauben.
So ein Visionsboard ist immer eine Momentaufnahme. Deswegen lohnt es sich, nach einiger Zeit auch es zu erweitern oder zu erneuern. Vor allem, wenn Du Dir einen Traum erfüllt hast, hast Du Dich dadurch verändert. Genau an solchen Punkten, solltest Du Dein Visionsboard mit Dir wachsen lassen. So hast Du später nach ein paar Jahren auch eine gute Reflexionsmethode, in der Du Deinen zurückgelegten Weg für Dich beschreiben könntest. Auch gibt es kein richtig und falsch für ein Visionsboard. Es sollte einzigartig sein und keine Kopie! Du machst es dann gut, wenn es Dich auf Deiner persönliche Reise begleiten konnte und Du einige Dinge dadurch zum positiven entwickeln konntest 😉
Es grüßt Dich, Daniela
