Farben als eigene Ressource verstehen.

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Farben als eigene Ressource verstehen.


Helau – helau – helau

Bist du eher jemand der/die den Fasching liebt und es dann auch traditionell mag oder eher jemand, dem die verrückte Laune von verkleideten Leuten etwas auf die Nerven geht?

Egal, wie Du antworten würdest, lies hier weiter, denn es geht um Farben.

Womit Farben dienen

Farben können Katalysatoren sein, um eigenen Emotionen einen Raum zu geben. Deshalb verbinden unsere Seelen sich oft mit der Farbwirkung von Farben. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass jeder Mensch und jede Kultur bestimmte Vorlieben von Farben, deren Kombinationen hat und welche Gefühle damit verbunden werden z.B.: in Deutschland ist Schwarz die Farbe der Trauer, grün die Farbe der Hoffnung, weiß die Farbe der Reinheit usw. Wenn Du weiterdenken willst, informiere Dich über Farbsymbolik.

Was die Gefahr von der Farbvielfalt ist

Und genau Marketingstrategien knüpfen genau hier an – und oft durch Farbkombinationen, Deine eigenen Entscheidungen zu beeinflussen. Ich lade Dich dazu ein, in einer Zeit mit Dir selbst, einmal darüber nachzudenken, was die Bedeutungen von Farben mit Dir machen und bei welchen Farben Du Dich Zuhause fühlst und wann Du Dich manipulieren lässt. Wenn Du weiterdenken willst, informiere Dich über Farbpsychologie. Diese beschäftigt sich mit der Spannung, ob und wie stark Farben Gedanken und Gefühle beeinflussen und wie Menschen die Symbolik von Farben nutzen, um Macht zu zeigen oder durch Farben ihren Gefühlen Raum geben können.

Farben – als eigene Ressource verstehen

Als Kind habe ich schon die Vielfalt von Farben geliebt und die eigene Sprache von Farbausdrücken. Wenn das Herz viel mehr fühlt, als das es in Worte der Gefühle ausdrücken kann, dann nimm einfach ein Blatt Papier und fang an mit Farben zu experimentieren. In schwierigen Momenten sind Farben eine wichtige Ressource, Dich wieder zu Dir selbst zu verbinden und Gefühlen die entsprechenden Worte zu geben, auch wenn Du darüber gerade nicht sprechen kannst oder willst.

Wenn Du eine Anleitung brauchst, dann probiere einfach meine ganz eigene Farbmethode aus.

So geht´s

  1. Nimm ein weißes Blatt Papier und male Deine Lieblingsfarbe mit einem Stift auf.
  2. Dann schreibe eine eigene Definition auf, was diese Farbe für Dich ausdrückt. Danach schaust Du nach, welche offizielle Symbolik hinter der Farbe steht. Denken sich die Beschreibungen, ja – nein?
  3. Was sagt das über Dich aus? Welchen Anteil nimmt die Farbe in Deinem Leben ein?
  4. Welche Farbe zeiget in Dir eine große Abneigung? Was sagt das auch über Dich aus? Male sie neben Deine Lieblingsfarbe.
  5. Dann schreibe auch dazu eine Definition auf, warum Du diese Farbe nicht magst.
  6. Jetzt kannst Du Anteile von Deiner Persönlichkeit sehen und in Gefühle übersetzen, z.B. wenn meine Lieblingsfarbe blau wäre, dann bin ich eher eine Persönlichkeit der Sicherheit wichtig ist. Blau ist ja die Farbe der Neutralität, der Ruhe und Klarheit etc. – Und dagegen Schwarz die Farbe der Abneigung, dann fällt es Dir schwer, mit Verlusten und Trauer umzugehen etc. Sei hier vorsichtig, es gibt kein richtig und falsch und die Auslegung hängt auch von der jeweiligen Farbsymbolik ab, die Du Deinen Farben gibst.
  7. Und dann kannst Du hier weiter denken und die Übersetzungen noch ausweiten, z.B. in dem Du auch überlegst, welche Farbe Du in die Mitte zwischen Deine beiden Farben hinmalen würdest und übersetze es wieder. Das wäre dann Deine Sehnsuchtsfarbe z.B. wenn Du gelb wählen würdest, dann wäre deine Sehnsucht mehr Wärme oder Energie oder Optimus zu fühlen.

„Egal, welches Erkenntnisse Du gerade hast, ich wünsche Dir ganz viel bunte Farben in Deinem Leben. Lass Dich nicht zu sehr von der Macht von Farben ausnutzen, sondern nutze sie, um Deine Persönlichkeit zu zeigen und wenn es Dir nicht gut geht, ein Sprachrohr für Deine Gefühle zu schaffen.“ – Daniela

Was helfen kann, wenn Du das Gefühl hast, „es wird zu viel.“

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Wenn Dir „alles zu viel wird… „


Kennst Du das Gefühl des Erdrückt seins von so vielen alltäglichen Dingen, die einfach gemacht werden sollten? Ich mag ganz und gar nicht dieses Gefühl. – und Du? Wenn du weiterliest, erfährst Du, was helfen kann.

Wir sind ausgerichtet, um in Gegensätzen zu leben.

Jedes Gefühl ist in Ordnung. Wenn wir dieses Gefühl des Erdrückt seins nicht hätten, hätten wir nie gewusst, gerade an die eigene Grenze gekommen zu sein. Es bedeutet, nicht in der Balance zu sein, nicht mehr in der Mitte. Also ganz praktisch: Frage Dich, was das Gefühl ausgelöst hat und was Du ganz praktisch tun kannst, um wieder in die Balance der Mitte der Gegensätze zu kommen.

01 : Struktur suchen.

Mir geht es so, dass ich Struktur am meisten suche und brauche, wenn zu viel im Innen und im Außen gleichzeitig stattfindet und ich das Gefühl des Erdrückt seins in mir trage. – Und tatsächlich hilft es mir, wieder schnell aus dem Gefühl hinauszukommen, wenn ich die Zeit habe, selbst eine neue Struktur oder Veränderung in den Alltag zu bringen.

02: Inspiration zu lassen.

Lernen und Lesen von Experten. Ich mag es wunderbar gerne, einfach von anderen Menschen zu lernen, indem ich mich z.B. auf die Suche nach einer neuen Methode mache und immer wieder anders mit dem Gefühl umzugehen lerne und der Preis dafür, Du wirst Dich immer besser kennenzulernen.

03: positive Momente als Kraftquelle

Wenn Dir alles zu viel wird, dann fühle das Gefühl ganz und erinnere Dich aber auch an Momente, wo Du das Gefühl hattest, nicht erdrückt zu sein. Was hast Du in solchen Momenten anders gemacht? Überlege Dir, ein Plan wie Du wieder in solche Momente zurückkommen kannst. Zum Beispiel, einen Termin abzusagen oder einfach einen Tag nichts zu tun etc.

04: Die Wörtchen – ja und nein!

„Alles ist zu viel“ – das heißt auch klar zu entscheiden, was Du ändern kannst. Vielleicht ist alles zu viel geworden, weil Du dies oder jenes mehr gemacht hast, wie sonst. Umso wichtiger als Vorbeugung zu wissen, wann Du selbst ein klares Ja und ein klares Nein zu einer Sache haben solltest!

„Wir sind begrenzt geschaffen worden, weshalb wir auch in manchen Situationen begrenzt sein dürfen. Wir sind nicht immer in bester Balance mit unseren Gefühlen und dem eigenen Alltag. – Und wenn das Gefühl kommt, es ist alles zu viel, dann ist das ein Signal von ganz tief Innen an Dich, was Du niemals ignorieren solltest! “ – Daniela

05: Dankbar sein.

Dankbar sein für ein Gefühl „mir ist alles zu viel“, welches in unserer Gesellschaft eher als ein negatives Gefühl abgespeichert ist? Wer gibt schon gerne zu, sich selbst überfordert zu haben?

Genau jetzt: Dankbar sein, dass Du das Gefühl überhaupt spüren kannst. Nicht jeder/jede kann das! Du kannst dankbar sein, jetzt eine Veränderung lernen zu können und zu wissen, ja es ist Dir gerade alles zu viel – und ja was kannst du jetzt ändern? Nimm es so wie es ist, es ist eine Einladung an Dich zu wachsen!