Neujahr begrüßen.

Nach der kleinen Winterpause von zwei Wochen, die ich mir für mich und meine Liebsten genommen habe, bin ich wieder in meinen Alltag zurück angekommen und lade das neue Jahr ein. Das neue Jahr ist gestartet – und diese Woche ist der ideale Zeit Punkt für (Neu-) Orientierung.

Ade 2022, Willkommen 2023!

Für dieses Jahr – geht vielleicht dir gerade auch so – habe ich mir wieder einiges vorgenommen, auch für detailliebe. Aber ich habe meine Haltungen geändert, was Neujahrsansätze angeht. Die vielen Möglichkeiten, die in der Zukunft bereithalten möchte ich einladen. Und deshalb mache ich es dieses Jahr anders.

Anstatt Neujahrsvorsätze ein „Neujahrsputz“

Sei inspiriert von meinen fünf Reflexionskarten zum Start in das neue Jahr! Finde deine Antworten und mach dir weniger Druck wegen Neujahrsvorsätzen und spare Dir Enttäuschung, wenn Du nicht das „geschafft hast“, was Du Dir vorgenommen hast!

Die „5 Reflexionskarten“ zum Start, um das neue Jahr einzuladen.

An welchem Punkt in deinem Leben hast du vor einem Jahr begonnen? Was hat sich seitdem verändert?    (Beziehungen, Arbeit, Lebensstil, Mindset)

Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Kenntnisse hast du durch die Erlebnisse von 2022 erlernt?

Was waren deine Highlight-Momente des vergangenen Jahres und welche Ereignisse könnten für dich 2023 wichtig werden?  

Was hat dich 2022 besonders berührt? Was wünscht du dir selbst, deine Lieben, für die Welt ?

Was möchtest du 2023 besser machen? Und was ist so gut, wie es gerade in deinem Leben ist?

Warum wir „meinen oft an Pausen“ zu sparen.

Kennst du die Ausreden wie „Keine Zeit“ „Nein, das könnte ich mir nicht leisten, um mich zu erholen“ „aber dann muss ich aber vorher noch…“ „wenn die Umstände so wären, dann…“ „ja, mach ich ja, aber nicht so oft, die Arbeit lässt es nicht zu…“

Fühlst du dich ertappt, einige Ausreden zu kennen, warum du gerade einfach keine Pause machen kannst? Mit Pausen meine ich übrigens alle Lebensbereiche – eben dort, wo du Erholung gebrauchen könntest.

„Pausen erleben bedeutet Momente zu kreieren, in denen wir uns persönlich etwas Gutes tun.“

Warum wir meinen oft „Pausen zu sparen“, liegt meiner Meinung nach daran, dass wir glauben, uns die „Pause verdienen zu müssen“ oder nur dann wenn es „aber bitte wirklich“ berechtigt ist. Wenn du diese Haltung von dir kennst, dann zeige ich dir folgendes:

Für dich sind Pausen an deine Leistung und den Umständen verknüpft, aber Pausen sind, weil sie sind, unabhängig vom Tun, sondern einfach in unserer Wesensbestimmung zu sein.

Mach mal eine Übung dazu:

Nimm eine Stunde – von einem Tag – und teile die Stunde in 6 x 10 Einheiten. Diese legst du in gleiche Abstände und stellst dir ein Timer ein, der dich brav an deine „Pausen und Abständen erinnert“. Du nimmst dir die Pausen, egal, was du gerade tust oder in welchen Umständen du gerade bist. – Und dann reflektiere dich, wie es dir mit der Übung ergangen ist und was du für dich gelernt hast.

Lass mehr dein persönliches Tempo zu und nimm dann die Pausen an, wenn du sie wirklich brauchst! 🙂

Wie wir Erinnerungen sammeln, ist entscheidend.

Mach mal die Augen zu. Und krame in deiner innerlichen Erinnerungsbox. Woran hast du dich gerade erinnert?

Wie Menschen ihre Erfahrungen bearbeiten, hängt nach ihren Bedürfnissen ab. Aber ist es egal, wann und wie wir unsere Erinnerungen sammeln?

Das Erinnern

Eine wichtige Ressource für Meilensteine in unserem Leben und nachzuvollziehen zu können, wohin wir gewachsen sind, ist das

E R I N N E R N . Dem einen fällt es leichter – und dem anderen schwerer? Woran könnte es liegen? Ich glaube es liegt an der Methode, die entweder bewusst oder unbewusst gewählt ist.

M E I N S P R U CH : „Das Heute ist die Erinnerung von morgen“ erinnert mich immer wieder daran, dass es einen Unterschied macht, wie wir Erinnerungen sammeln – und ob wir ein System selbst erarbeitet haben, welches zu uns passt.

R E F L E X I ON – Und wie gehst du mit deinen Erinnerungen um? Kümmerst du dich um deine Erinnerungen? Welche Methoden oder Strategien hast du für dich entwickelt?

5 Schritte deine Methode zu finden.

1. Erinnerungstyp

Oft neigen wir dazu, an sehr vielen Ecken und Enden Erinnerungen zu sammeln. Versuche deine Art von Erinnerungen zu finden. Leg deine Lieblingserinnerungen zusammen. Wenn du jetzt die unterschiedlichen Erinnerungen vergleichst, wird dir auffallen, welches Medium du wahrscheinlich unbewusst bevorzugt hast. Bist du eher der materielle Erinnerungstyp z.B.: viele Gegenstände oder der sinnliche Erinnerungstyp eher z.B.: in Form von den Tagebüchern etc. oder der kreative Erinnerungstyp mit einer Erinnerungsbox?

2. Baustellen

Bist du zufrieden, wie du dich um deine Erinnerungen gekümmert hast oder ist noch viel Luft nach oben? Dann versuche die Baustellen zu nennen und konkreter zu machen, was du anstrebst. Oder willst du ANDERS deine Erinnerungen sammeln, wie zuvor?

3. Medium

Was dient dir am besten für deine Erinnerungen? Welches Medium magst du eher weniger? Nimm das, wo du einen positiven Zugang entwickelt hast. z.B.: Erinnerungsbox, Album, Ordner, Regal, Raum usw.

4. Überschaubar

Versuche deine Erinnerungen überschaubar zu halten und dich in regelmäßigen Abständen auch von Erinnerungen zu befreien, die du nicht aufheben möchtest. Wenn du es überschaubar halten wird, dann wirst du dich auch nicht von deinen Erinnerungen überfordert fühlen und sie fliegen nicht „um dich herum“ am Ende.

5. Ressource

Erinnerungen haben eine große Macht. Deshalb ist es spannend, darüber nachzudenken, welche Ressource jetzt deine Methode für deine Erinnerungen haben wird. Fühlst du dich wohler und leichter?

Wie wir Danke sagen können.

Was für ein schönes Fest heute ist. Der Tag ist dem Danke sagen gewidmet! Vielfältig können wir unsere Dankbarkeit ausdrücken und auf unterschiedliche Weisen zeigen, wofür wir dankbar sind. Bist du jemand der gerne Danke sagt oder eher dazu neigt, das Danke aufzuschieben?

Aber gut ist es, dass es jedes Jahr diesen einen Tag gibt, der uns an die Dankbarkeit erinnert und wo die Zeit gegeben ist, für das Danke sagen zu üben! Wir zeigen durch das Danke sagen, Respekt und Wertschätzung gegenüber dessen, was unser Gegenüber für uns getan hat.

Somit ist das Danke sagen ein wichtiger Baustein für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Wofür bist du heute jetzt in dem Moment dankbar? Willst du das Danke sagen kreativer machen, als nur die Worte sagen? Dann habe ich heute ein paar Ideen gesammelt, wie die Dankbarkeit dich länger als nur heute zu diesem Feste begleiten kann.

Der Klassiker „die Liste“

Die Dankbarkeitsliste gehört für mich zu dem Klassiker, der aber jedes Jahr immer wieder schön ist! Es ist ganz einfach, indem du „Ich bin dankbar für“… aufschreibst, und darunter alle Gründe nennst, wo du gerade für deine Situation dankbar sein kannst.

3 X D Formel

Vor dem Einschlafen nutze ich die Zeit, bevor ich die Augen schließe und suche drei Dinge, worüber ich danken kann, und schreibe sie auf. Vielleicht etwas für dich? Die Dinge kannst du auf Post its oder kleine Zettel schreiben, und z.B. in einer kleinen Box oder einem kleinen Glas sammeln. Wenn du das Datum noch hinzufügst, hast du wie ein kleines Danke Tagebuch schnell und einfach ohne großen Aufwand gezaubert.

Deine Dankbarkeit verschenken

Wir überlegen oft, was wir anderen Menschen schenken könnten! Aber vielleicht kannst du das nächste Mal, oder heute einen Menschen, den du triffst „Dankbarkeit schenken“, indem du z.B. ein liebes Wort aufschreibst, und diese dann in die Hand drückst oder ein Lied etc. schicken, in dem es um Dankbarkeit geht.

Wortspiele

Vielleicht brauchst du es noch kreativer? Wie wären zum Beispiel Wortspiele, wie du Dankbarkeit ausdrücken kannst? Suche z.B.: nur Verben oder nur Adjektive oder Nomen mit D, die zum Thema „Dankbarkeit“ passen?

Meditation

Manchmal kann uns auch eine kleine Meditation helfen, indem wir uns es gemütlich machen, einen Wecker auf 5 min stellen, die Augen schließen und uns eine kleine Meditation anhören, die uns einstimmt, über das Danke nachzusinnen.

Mein Danke gilt D ir! A ufrichtig für das Lesen! Ich hoffe, die N euen Impulse haben dir gefallen. Du K annst es mich gerne wissen lassen! E in schönes Fest, wünsche ich dir heute!

Warum förderliche Gedanken wichtig sind.

Mit kleinen, aber doch so schnellen Schritten ist der Herbst schon fast da. Er bringt uns viele Farben und doch so viel „grau“ mit ganz vielen Ungewissheiten. Aber über alldem dürfen wir hoffen und die förderlichen Gedanken nicht verlieren.

Ist es „grauer“ um herum, ist es wichtig, mit bunten Farben zu malen. Ich nehme mir bewusst für die nächsten Wochen vor, dem „grauen“, nicht zu viel Macht über mich zugeben und förderliche Gedanken im Kopf beizubehalten. Ist es so, dass du dir Zeit für deine Gedanken nimmst, oder eher noch nicht?

Das System der Gedanken

Gedanken, egal ob du sie selbst als für dich gut oder schlecht einstufst, sie beeinflussen dich – und oft ganz unbewusst. Unsere Gedanken sind oft wie das System, in dem wir unser Leben (er)leben. Wenn einem die Folgekette bewusst ist, wird deutlich, welchen wesentlichen Baustein der „Gedanke“ hat.

Folgekette: Situation – Gedanke – Bewertung – Gefühl – Handlung – Situation etc.

Als ich verstanden habe, dass meine Gedanken mich selbst so beeinflussen, vor allem, warum und wie ich vielleicht in Zukunft handeln werde, bin ich viel achtsamer mir gegenüber geworden. Ich habe erkannt, viele förderlichen Gedanken lassen mich vor allem in „grauen Momenten“ am meisten wachsen.

Das macht den Unterschied.

Ich habe gelernt, den Gedanken zu sehen, wie er ist: eben nur ein Gedanke. Lass für dich zu, dass du dir mehr Zeit für die Bewertung eines Gedanken lässt und ihn erstmal so zu umarmen, wie der Gedanke eben kommt! Es immer wieder eine Entscheidung sich seinen Gedanken zu stellen, zu überprüfen, zu sortieren und zu hinterfragen.

Der Blick.

„Ich will an dem festhalten, was wohltuend ist.“ Und du?  Indem du und ich, für förderliche Gedanken entscheiden, wählen wir einen anderen Blick! Wir schaffen uns eine Realität, in der wir uns viel wohler fühlen! Marc Aurel hat es treffend auf den Punkt gebracht, als er formuliert hat:

„Das Glück hängt im Leben von den guten Gedanken ab, die man hat.“ (Marc Aurel)

Ade, du schöne Sommerzeit!

Langsam wird es Zeit du liebe Sommerzeit dich gehen zu lassen. Aber irgendwie bin ich noch nicht bereit. Es war ein so schöner Sommer mit vielen schönen Erlebnissen und Zeit zur Erholung. Bist du bereit, schon deinen Sommer loszulassen?

Lass uns gemeinsam der Schönheit des Sommers noch etwas mit meinen Gedanken nachträumen. Wenn du an deinen Sommer denkst, wie war die Zeit gewesen und wonach sehnst du dich, wenn es keinen Sommer mehr gibt?

Nimm dir kurz Zeit, schließe deine Augen und träume dich kurz in deinen Sommer hinein, öffne die Augen und ließ meine Gedanken dazu weiter. 😉

Genießen

Für mich ist der Sommer die Zeit, wo ich die Stimmung, das schöne Wetter und die vielen Highlights wie eigener Urlaub oder viele andere schönen Feste und Termine mich einladen zu genießen. Ich liebe es, wenn die Sommernächte lau sind, und ich den Sternhimmel oder Sonnenuntergänge bestaunen kann. Unglaublich, wie schön die Natur in den Sommermonaten ist!

Leichtigkeit

Es gibt für mich keine andere Jahreszeit, die wirklich diese Leichtigkeit versprüht einfach zu leben, zu entspannen und viele Dinge leichter organisiert zu bekommen, wie in anderen Jahreszeiten. Ich liebe die Leichtigkeit, die in den Sommermonaten in der Luft liegt!

Ruhen

Ich liebe es im Sommer für mich eine „Sommerpause“ einzulegen! Pause machen und Zeit für Erholung haben. Zeit am Strand, mit guten Gedanken und alles etwas langsamer angehen und Dinge liegen zu lassen.

Energie

Ich liebe es in der Sommerzeit, mein Tank an Energie durch das wundervolle Wetter, die Sonne, die Wärme zu stärken und Kräfte wieder für nächste Projekte etc. zu sammeln.

Freude

Ich liebe die Positivität, die im Sommer in der Luft liegt! Ein nettes Wort, nette Begegnungen und vor allem viel Freundlichkeit. – Mag vielleicht an den vielen Sonnenstunden liegen? Oder weil viel mehr Zeit ist, oder die Zeit einfach langsamer fortschreitet?

Wie Du den Frühling genießen kannst.

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Wie Du den Frühling genießen kannst.


Die ersten Frühblüher haben bereits begonnen zu blühen, die Tage sind leicht wieder etwas länger geworden. Der Frühlingsduft liegt in der Luft, die ersten Sonnenstrahlen treffen in Dein Gesicht. Ich kann es kaum erwarten, wenn ich der kalten Jahreszeit ade sagen kann!

Tatata, der Frühling ist da!

Aber wie oft passiert es, dass wir durch die wunderbare Jahreszeit hetzen und kaum die Schönheit der Natur in der Jahreszeit wahrnehmen, weil sie plötzlich das Leben wieder mehr beschleunigt?

Staunen

Es ist so schön, wenn das Wunder geschieht, das plötzlich die Natur sich wieder „erweckt“. Plötzlich wächst alles und sieht wundervoll aus. Nutze die Zeit des Frühlings zum Beobachten z.B. in dem du einen Frühlingsspaziergang machst. Was nimmst Du wahr? Lerne zu staunen darüber, wie großartig und schön unsere Natur und Umgebung durch den Frühling geworden ist.

Teilen

Was ich sehr genieße ist die Frühlingsfreude! Plötzlich sind unglaublich viele Menschen wieder viel nahbarer, offener für ein Gespräch. Die Frühlingsenergie schenkt Frühlingsfreude! Warum nicht einfach, seine Freude teilen? z.B. einfach einem Menschen, der Dir begegnet, einen wundervollen Frühling zu wünschen.

Loslassen

Miste in Dir kräftig aus, schau nach vorn! Was steht im Frühling für Dich an? Worauf freust du dich besonders?! Mach einen inneren und äußeren Frühjahrsputz!

Farben als eigene Ressource verstehen.

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Farben als eigene Ressource verstehen.


Helau – helau – helau

Bist du eher jemand der/die den Fasching liebt und es dann auch traditionell mag oder eher jemand, dem die verrückte Laune von verkleideten Leuten etwas auf die Nerven geht?

Egal, wie Du antworten würdest, lies hier weiter, denn es geht um Farben.

Womit Farben dienen

Farben können Katalysatoren sein, um eigenen Emotionen einen Raum zu geben. Deshalb verbinden unsere Seelen sich oft mit der Farbwirkung von Farben. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass jeder Mensch und jede Kultur bestimmte Vorlieben von Farben, deren Kombinationen hat und welche Gefühle damit verbunden werden z.B.: in Deutschland ist Schwarz die Farbe der Trauer, grün die Farbe der Hoffnung, weiß die Farbe der Reinheit usw. Wenn Du weiterdenken willst, informiere Dich über Farbsymbolik.

Was die Gefahr von der Farbvielfalt ist

Und genau Marketingstrategien knüpfen genau hier an – und oft durch Farbkombinationen, Deine eigenen Entscheidungen zu beeinflussen. Ich lade Dich dazu ein, in einer Zeit mit Dir selbst, einmal darüber nachzudenken, was die Bedeutungen von Farben mit Dir machen und bei welchen Farben Du Dich Zuhause fühlst und wann Du Dich manipulieren lässt. Wenn Du weiterdenken willst, informiere Dich über Farbpsychologie. Diese beschäftigt sich mit der Spannung, ob und wie stark Farben Gedanken und Gefühle beeinflussen und wie Menschen die Symbolik von Farben nutzen, um Macht zu zeigen oder durch Farben ihren Gefühlen Raum geben können.

Farben – als eigene Ressource verstehen

Als Kind habe ich schon die Vielfalt von Farben geliebt und die eigene Sprache von Farbausdrücken. Wenn das Herz viel mehr fühlt, als das es in Worte der Gefühle ausdrücken kann, dann nimm einfach ein Blatt Papier und fang an mit Farben zu experimentieren. In schwierigen Momenten sind Farben eine wichtige Ressource, Dich wieder zu Dir selbst zu verbinden und Gefühlen die entsprechenden Worte zu geben, auch wenn Du darüber gerade nicht sprechen kannst oder willst.

Wenn Du eine Anleitung brauchst, dann probiere einfach meine ganz eigene Farbmethode aus.

So geht´s

  1. Nimm ein weißes Blatt Papier und male Deine Lieblingsfarbe mit einem Stift auf.
  2. Dann schreibe eine eigene Definition auf, was diese Farbe für Dich ausdrückt. Danach schaust Du nach, welche offizielle Symbolik hinter der Farbe steht. Denken sich die Beschreibungen, ja – nein?
  3. Was sagt das über Dich aus? Welchen Anteil nimmt die Farbe in Deinem Leben ein?
  4. Welche Farbe zeiget in Dir eine große Abneigung? Was sagt das auch über Dich aus? Male sie neben Deine Lieblingsfarbe.
  5. Dann schreibe auch dazu eine Definition auf, warum Du diese Farbe nicht magst.
  6. Jetzt kannst Du Anteile von Deiner Persönlichkeit sehen und in Gefühle übersetzen, z.B. wenn meine Lieblingsfarbe blau wäre, dann bin ich eher eine Persönlichkeit der Sicherheit wichtig ist. Blau ist ja die Farbe der Neutralität, der Ruhe und Klarheit etc. – Und dagegen Schwarz die Farbe der Abneigung, dann fällt es Dir schwer, mit Verlusten und Trauer umzugehen etc. Sei hier vorsichtig, es gibt kein richtig und falsch und die Auslegung hängt auch von der jeweiligen Farbsymbolik ab, die Du Deinen Farben gibst.
  7. Und dann kannst Du hier weiter denken und die Übersetzungen noch ausweiten, z.B. in dem Du auch überlegst, welche Farbe Du in die Mitte zwischen Deine beiden Farben hinmalen würdest und übersetze es wieder. Das wäre dann Deine Sehnsuchtsfarbe z.B. wenn Du gelb wählen würdest, dann wäre deine Sehnsucht mehr Wärme oder Energie oder Optimus zu fühlen.

„Egal, welches Erkenntnisse Du gerade hast, ich wünsche Dir ganz viel bunte Farben in Deinem Leben. Lass Dich nicht zu sehr von der Macht von Farben ausnutzen, sondern nutze sie, um Deine Persönlichkeit zu zeigen und wenn es Dir nicht gut geht, ein Sprachrohr für Deine Gefühle zu schaffen.“ – Daniela

Wie Du Deine Lebenshüte findest.

Wie du Deine Lebenshüte findest.


Stell dir vor, Dein Leben wäre ein Theater! Welche Rollen würdest Du gerne spielen und welche findest Du einfach nur furchtbar? – Und wie würdest Du dein Theaterstück aussehen lassen?

Für ein gutes Selbstkonzept ist es von Vorteil, wenn Du gelernt hast und weißt, in welche Rollen Du in Deinem Leben oft aus fühlst und die Du lebst. Manchmal suchen wir uns bewusst gewisse Rollen eben aus, aber ganz oft leben wir sie unbewusst aus. Heute die Methode, die ich Dir mitgebracht habe ist von Prof. Dr. Lothar J. Seiwert und ich erkläre sie hier in meinen eigenen Worten.

Er hat die Rollen des Lebens in Hüte aufgeteilt und eine Methode geschaffen, um sich seinen Hüten bewusst zu werden, darüber ins nachdenken zu kommen, welche Hüte du erstmal trägst und den Umgang mit den Hüten zu reflektieren.

Die Methode: Die 7 Lebenshüte

Schritt 1: Anfang finden

Es geht los. Nimm ein Blatt Papier und male 7 Hüte auf.

Schritt 2: Lebenshüte beschriften

Ordne nun jedem Lebenshut eine Lebensrolle zu und schreibe dies in den Hut oder darunter. Bleibe hier spontan! Nicht lange grübeln! Tipp: In jeder Lebensphase verändern sich die temporären Lebensrollen, wo Du die Methode immer wieder nutzen kannst! Aber es gibt natürlich, die die ein leben lang bleiben zum Beispiel wie Kind von seinen Eltern, Freund*in oder Enkelkind zu sein etc.

Schritt 3: Priorisieren

Wenn Du nun Deine 7 Lebenshüte definiert hast, lege eine Reihenfolge fest. Welche Lebensrollen sind aktuell für Dich, die wichtigeren oder weniger wichtigen? Anschließend nummeriere mit Zahlen.

Schritt 4: Eigene Zufriedenheit testen

Nun gehe Schritt für Schritt die einzelnen Lebenshüte nach Deiner eigenen individuellen Reihenfolge durch und überlege Dir, wie Du Dich mit diesem Lebenshut fühlst, wenn Du ihn trägst! Ist der Lebenshut leicht oder eher schwerer zu tragen?

Halte Deine spontanen Erkenntnisse in Form von Smileys fest. Wenn Dir nach mehr zu mute ist, kannst Du auch einen Satz aufschreiben, den Du mit dem Lebenshut verbindest.

Schritt 5: Zukunftsblick

Nun frage Dich, wie willst Du Deine Lebenshüte tragen und pflegen? Was ist Dir wichtig – und was nicht? Welchen Lebenshut willst ablegen, welcher kommt vielleicht bald hinzu? Und wo musst Du den Lebenshut reparieren?

Schritt 6: Abschluss

Konzentriere Dich auf 7 Lebenshüte und fülle diese nach Deinen Vorstellungen aus! In jedem Lebenshut steckt auch eine Lebensverantwortung! Du kannst für Dich entscheiden, wie Du damit umgehen willst, nicht jemand anderes! Weil eigene Erkenntnisse sehr wichtig sind, rate ich Dir sie aufzuschreiben und Deine Gedanken, die Dir zu einzelnen Lebenshüte wie Bedürfnisse, Wünsche, Erwartungen etc. einfallen, mit zu notieren. Zum Schluss kannst Du Dir eine persönliche Visualisierung überlegen. Strebe dahin, zu allen 7 Lebenshüte ein gutes Gefühle zu entwickeln. Denn das kann Dich enorm entlasten, Stress reduzieren und innere Klarheit in Dir bewirken.

Was Du vom Winter lernen kannst.

Was du vom Winter lernen kannst.


Der Winter ist die dunkelste und kälteste Jahreszeit. Hast Du schon einmal nachgedacht, wie es Dir mit der Jahreszeit Winter geht? Wie fühlst und denkst Du, in den winterlichen Monaten?

Wusstest Du, wie sehr wir auch uns nach den Jahreszeiten fühlen und unbewusst anpassen? Genau deshalb finde ich es spannend sich die Frage zu stellen, inwiefern wir von der Jahreszeit Winter lernen können – und uns inspirieren kann, um mehr Ordnung für innerliche und äußerliche Freiheit zu schaffen? Jetzt werde ich mit Dir 5 Aspekte teilen, die ich so wertvoll finde und womit ich mich durch den Winter bereichert fühle.

Vermissen

In den Wintermonaten vermissen viele Menschen die Sonne oder Lieblingsaktivitäten. Auch ich vermisse Vieles in dieser Zeit. Doch der Gedanke ist so wertvoll zu sagen, dass wir auch vermissen müssen, damit wir fühlen können, was wir brauchen und wollen für unser Leben. Der Winter lehrt uns die wichtige Fähigkeit Vermissen zu können. Für uns Menschen ist das Vermissen ein wichtiges Thema, weil es uns immer wieder befähigt, in den Ursprung zurückzufinden, was wir eigentlich wollen und mehr in unserer inneren Mitte ankommen können. – Denn wir schätzen plötzlich viel mehr Dinge bewusster, wenn wir auf etwas einmal verzichten mussten.

Loslassen

So wie in der Natur viele Pflanzen im Winter ihre Blätter losgelassen haben, so tut es uns auch gut, wenn wir im Winter uns von Dingen befreien. Der Winter ist für mich als Sinnbild des Loslassens geworden, denn es muss etwas Altes losgelassen werden, damit wieder etwas Neues entstehen kann. So lebt die Natur uns es auch vor.

Neu. Beginn.

Nach dem Winter kommt der Frühling, wo viele Pflanzen durch die Frühlingssonne wieder erwachen – und einen Neuanfang starten. Diese können neu erblühen und neu wachsen. Wie schön ist es denn, wenn wir die Wintermonate für uns nutzen, in dem wir uns auf ein neues Jahr einstellen, auf neue Erfahrungen und uns erlauben, Neuanfänge zu starten.

Wurzelkraft

Ein Baum gibt seine Energie in seine Wurzeln zurück, um die Kraft für den Frühling bündeln zu können und neu zu erstrahlen. Wo und was sind Deine Lebenswurzeln? Und welche Wurzelkraft kannst Du für Dich nutzen, damit Du Dich persönlich auf Deinen nächsten Frühling vorbereiten kannst?

Achtsamkeit

Der Winter ist die Jahreszeit, in der die Natur einfach Pause braucht. Pause in Form von Ruhe. Manche Tiere machen Winterschlaf und nutzen die Zeit für sich, um zu ihrer inneren Mitte zu finden. Wir können uns von diesen Tieren inspirieren lassen, in dem wir uns erlauben, mehr Momente der Ruhe und Sinnlichkeit in unserem Winteralltag zu ermöglichen. Wir erlauben unserem Körper, Geist und Seele einfach zu sein, ohne sein zu müssen. Deshalb ist es wichtig, im Winter zu entschleunigen und sein Bewusstsein für den Frühling zu mobilisieren.