Wie wir Erinnerungen sammeln, ist entscheidend.

Mach mal die Augen zu. Und krame in deiner innerlichen Erinnerungsbox. Woran hast du dich gerade erinnert?

Wie Menschen ihre Erfahrungen bearbeiten, hängt nach ihren Bedürfnissen ab. Aber ist es egal, wann und wie wir unsere Erinnerungen sammeln?

Das Erinnern

Eine wichtige Ressource für Meilensteine in unserem Leben und nachzuvollziehen zu können, wohin wir gewachsen sind, ist das

E R I N N E R N . Dem einen fällt es leichter – und dem anderen schwerer? Woran könnte es liegen? Ich glaube es liegt an der Methode, die entweder bewusst oder unbewusst gewählt ist.

M E I N S P R U CH : „Das Heute ist die Erinnerung von morgen“ erinnert mich immer wieder daran, dass es einen Unterschied macht, wie wir Erinnerungen sammeln – und ob wir ein System selbst erarbeitet haben, welches zu uns passt.

R E F L E X I ON – Und wie gehst du mit deinen Erinnerungen um? Kümmerst du dich um deine Erinnerungen? Welche Methoden oder Strategien hast du für dich entwickelt?

5 Schritte deine Methode zu finden.

1. Erinnerungstyp

Oft neigen wir dazu, an sehr vielen Ecken und Enden Erinnerungen zu sammeln. Versuche deine Art von Erinnerungen zu finden. Leg deine Lieblingserinnerungen zusammen. Wenn du jetzt die unterschiedlichen Erinnerungen vergleichst, wird dir auffallen, welches Medium du wahrscheinlich unbewusst bevorzugt hast. Bist du eher der materielle Erinnerungstyp z.B.: viele Gegenstände oder der sinnliche Erinnerungstyp eher z.B.: in Form von den Tagebüchern etc. oder der kreative Erinnerungstyp mit einer Erinnerungsbox?

2. Baustellen

Bist du zufrieden, wie du dich um deine Erinnerungen gekümmert hast oder ist noch viel Luft nach oben? Dann versuche die Baustellen zu nennen und konkreter zu machen, was du anstrebst. Oder willst du ANDERS deine Erinnerungen sammeln, wie zuvor?

3. Medium

Was dient dir am besten für deine Erinnerungen? Welches Medium magst du eher weniger? Nimm das, wo du einen positiven Zugang entwickelt hast. z.B.: Erinnerungsbox, Album, Ordner, Regal, Raum usw.

4. Überschaubar

Versuche deine Erinnerungen überschaubar zu halten und dich in regelmäßigen Abständen auch von Erinnerungen zu befreien, die du nicht aufheben möchtest. Wenn du es überschaubar halten wird, dann wirst du dich auch nicht von deinen Erinnerungen überfordert fühlen und sie fliegen nicht „um dich herum“ am Ende.

5. Ressource

Erinnerungen haben eine große Macht. Deshalb ist es spannend, darüber nachzudenken, welche Ressource jetzt deine Methode für deine Erinnerungen haben wird. Fühlst du dich wohler und leichter?

Farben als eigene Ressource verstehen.

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Farben als eigene Ressource verstehen.


Helau – helau – helau

Bist du eher jemand der/die den Fasching liebt und es dann auch traditionell mag oder eher jemand, dem die verrückte Laune von verkleideten Leuten etwas auf die Nerven geht?

Egal, wie Du antworten würdest, lies hier weiter, denn es geht um Farben.

Womit Farben dienen

Farben können Katalysatoren sein, um eigenen Emotionen einen Raum zu geben. Deshalb verbinden unsere Seelen sich oft mit der Farbwirkung von Farben. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass jeder Mensch und jede Kultur bestimmte Vorlieben von Farben, deren Kombinationen hat und welche Gefühle damit verbunden werden z.B.: in Deutschland ist Schwarz die Farbe der Trauer, grün die Farbe der Hoffnung, weiß die Farbe der Reinheit usw. Wenn Du weiterdenken willst, informiere Dich über Farbsymbolik.

Was die Gefahr von der Farbvielfalt ist

Und genau Marketingstrategien knüpfen genau hier an – und oft durch Farbkombinationen, Deine eigenen Entscheidungen zu beeinflussen. Ich lade Dich dazu ein, in einer Zeit mit Dir selbst, einmal darüber nachzudenken, was die Bedeutungen von Farben mit Dir machen und bei welchen Farben Du Dich Zuhause fühlst und wann Du Dich manipulieren lässt. Wenn Du weiterdenken willst, informiere Dich über Farbpsychologie. Diese beschäftigt sich mit der Spannung, ob und wie stark Farben Gedanken und Gefühle beeinflussen und wie Menschen die Symbolik von Farben nutzen, um Macht zu zeigen oder durch Farben ihren Gefühlen Raum geben können.

Farben – als eigene Ressource verstehen

Als Kind habe ich schon die Vielfalt von Farben geliebt und die eigene Sprache von Farbausdrücken. Wenn das Herz viel mehr fühlt, als das es in Worte der Gefühle ausdrücken kann, dann nimm einfach ein Blatt Papier und fang an mit Farben zu experimentieren. In schwierigen Momenten sind Farben eine wichtige Ressource, Dich wieder zu Dir selbst zu verbinden und Gefühlen die entsprechenden Worte zu geben, auch wenn Du darüber gerade nicht sprechen kannst oder willst.

Wenn Du eine Anleitung brauchst, dann probiere einfach meine ganz eigene Farbmethode aus.

So geht´s

  1. Nimm ein weißes Blatt Papier und male Deine Lieblingsfarbe mit einem Stift auf.
  2. Dann schreibe eine eigene Definition auf, was diese Farbe für Dich ausdrückt. Danach schaust Du nach, welche offizielle Symbolik hinter der Farbe steht. Denken sich die Beschreibungen, ja – nein?
  3. Was sagt das über Dich aus? Welchen Anteil nimmt die Farbe in Deinem Leben ein?
  4. Welche Farbe zeiget in Dir eine große Abneigung? Was sagt das auch über Dich aus? Male sie neben Deine Lieblingsfarbe.
  5. Dann schreibe auch dazu eine Definition auf, warum Du diese Farbe nicht magst.
  6. Jetzt kannst Du Anteile von Deiner Persönlichkeit sehen und in Gefühle übersetzen, z.B. wenn meine Lieblingsfarbe blau wäre, dann bin ich eher eine Persönlichkeit der Sicherheit wichtig ist. Blau ist ja die Farbe der Neutralität, der Ruhe und Klarheit etc. – Und dagegen Schwarz die Farbe der Abneigung, dann fällt es Dir schwer, mit Verlusten und Trauer umzugehen etc. Sei hier vorsichtig, es gibt kein richtig und falsch und die Auslegung hängt auch von der jeweiligen Farbsymbolik ab, die Du Deinen Farben gibst.
  7. Und dann kannst Du hier weiter denken und die Übersetzungen noch ausweiten, z.B. in dem Du auch überlegst, welche Farbe Du in die Mitte zwischen Deine beiden Farben hinmalen würdest und übersetze es wieder. Das wäre dann Deine Sehnsuchtsfarbe z.B. wenn Du gelb wählen würdest, dann wäre deine Sehnsucht mehr Wärme oder Energie oder Optimus zu fühlen.

„Egal, welches Erkenntnisse Du gerade hast, ich wünsche Dir ganz viel bunte Farben in Deinem Leben. Lass Dich nicht zu sehr von der Macht von Farben ausnutzen, sondern nutze sie, um Deine Persönlichkeit zu zeigen und wenn es Dir nicht gut geht, ein Sprachrohr für Deine Gefühle zu schaffen.“ – Daniela