Achtsam durch deinen Tag.

Photo by cottonbro on Pexels.com

Achtsam durch deinen Tag.


Kennst Du das Gefühl, wenn Du abends in Deinem Bett liegst, völlig erschöpft bist und Dich fragst, was der Tag wohl gebracht hat?

…. Und vor lautem Stress nur noch verpeilt geworden bist? Du weißt schon gar nicht mehr, was Du sogar heute alles getan hast? Dir fällt es schwer, Dich an das Schöne und Stressfreie zu erinnern? Ich stelle Dir meine 3 Strategien vor, die mir gegen das Problem helfen.

Der Tag beginnt am Abend zu vor.

Für mich fängt der Tag am Abend zu vor an. – Und warum? Weil du erstmal innerlich den vergangenen Tag abgeben kannst und Dich dann auf den nächsten Tag fokussiert. Welches Ritual hilft Dir, um den Tag besser loszulassen und den neuen Tag zu begrüßen?

Es gibt unterschiedliche Ideen z.B. sei es Deine To Do LIste zu schreiben für den nächsten Tag, oder Deine Tasche gemütlich zu packen oder deine Kleidung für den nächsten Tag herauszulegen, oder eine kleine Aufräumaktion zu machen oder ein Refelxionsbuch auszufüllen etc.

Mit guten Gedanken den Tag beginnen und abschließen.

Eine gute Morgen- und Abendroutine, die abzielt die positiven Dinge des Tages hervor zu heben, soll helfen, geistlichen Stress abzubauen und mentale Kraft zu schöpfen. Schreibe Dir einfach auf, was das Gute an Deinem Tag gewesen ist. Das reicht auch mit Stichpunkten 😉 Etwas, was nicht gut an Deinem Tag gelaufen ist, hat auch seine Berechtigung, weil Du vielleicht aus den Erfahrungen lernen solltest. Aber es hilft Dir ganz und gar nicht mit einem gestressten Geist zu grübeln, noch enttäuscht oder frustriert einzuschlafen, deshalb denke, in dem letzten Moment an etwas Gutes.

2X30 min nur Du mit Dir allein

Das Innehalten ist so wichtig – wie geht es Dir gerade in diesem Moment? Was kannst Du Dir gerade Gutes tuen? Welche Bedürfnisse hast Du gerade? Welche Erkenntnis wurde Dir gerade bewusst? Wie fühlst Du Dich gerade?

Schreib es alles zum Beispiel in einem Notizbuch auf. Vermeide social Media oder andere Dinge, die Dich ablenken könnten. Tue etwas in der Zeit, was Dich zur völligen Entspannung führt und Dir gut tut. Nach einer bestimmten Zeit merkst Du, wie Du trotz allen Aufgaben, die Du zu tuen hast, Dich nicht vergisst und Du zufriedener innerlich bist.

Wie Du Deine Lebenshüte findest.

Wie du Deine Lebenshüte findest.


Stell dir vor, Dein Leben wäre ein Theater! Welche Rollen würdest Du gerne spielen und welche findest Du einfach nur furchtbar? – Und wie würdest Du dein Theaterstück aussehen lassen?

Für ein gutes Selbstkonzept ist es von Vorteil, wenn Du gelernt hast und weißt, in welche Rollen Du in Deinem Leben oft aus fühlst und die Du lebst. Manchmal suchen wir uns bewusst gewisse Rollen eben aus, aber ganz oft leben wir sie unbewusst aus. Heute die Methode, die ich Dir mitgebracht habe ist von Prof. Dr. Lothar J. Seiwert und ich erkläre sie hier in meinen eigenen Worten.

Er hat die Rollen des Lebens in Hüte aufgeteilt und eine Methode geschaffen, um sich seinen Hüten bewusst zu werden, darüber ins nachdenken zu kommen, welche Hüte du erstmal trägst und den Umgang mit den Hüten zu reflektieren.

Die Methode: Die 7 Lebenshüte

Schritt 1: Anfang finden

Es geht los. Nimm ein Blatt Papier und male 7 Hüte auf.

Schritt 2: Lebenshüte beschriften

Ordne nun jedem Lebenshut eine Lebensrolle zu und schreibe dies in den Hut oder darunter. Bleibe hier spontan! Nicht lange grübeln! Tipp: In jeder Lebensphase verändern sich die temporären Lebensrollen, wo Du die Methode immer wieder nutzen kannst! Aber es gibt natürlich, die die ein leben lang bleiben zum Beispiel wie Kind von seinen Eltern, Freund*in oder Enkelkind zu sein etc.

Schritt 3: Priorisieren

Wenn Du nun Deine 7 Lebenshüte definiert hast, lege eine Reihenfolge fest. Welche Lebensrollen sind aktuell für Dich, die wichtigeren oder weniger wichtigen? Anschließend nummeriere mit Zahlen.

Schritt 4: Eigene Zufriedenheit testen

Nun gehe Schritt für Schritt die einzelnen Lebenshüte nach Deiner eigenen individuellen Reihenfolge durch und überlege Dir, wie Du Dich mit diesem Lebenshut fühlst, wenn Du ihn trägst! Ist der Lebenshut leicht oder eher schwerer zu tragen?

Halte Deine spontanen Erkenntnisse in Form von Smileys fest. Wenn Dir nach mehr zu mute ist, kannst Du auch einen Satz aufschreiben, den Du mit dem Lebenshut verbindest.

Schritt 5: Zukunftsblick

Nun frage Dich, wie willst Du Deine Lebenshüte tragen und pflegen? Was ist Dir wichtig – und was nicht? Welchen Lebenshut willst ablegen, welcher kommt vielleicht bald hinzu? Und wo musst Du den Lebenshut reparieren?

Schritt 6: Abschluss

Konzentriere Dich auf 7 Lebenshüte und fülle diese nach Deinen Vorstellungen aus! In jedem Lebenshut steckt auch eine Lebensverantwortung! Du kannst für Dich entscheiden, wie Du damit umgehen willst, nicht jemand anderes! Weil eigene Erkenntnisse sehr wichtig sind, rate ich Dir sie aufzuschreiben und Deine Gedanken, die Dir zu einzelnen Lebenshüte wie Bedürfnisse, Wünsche, Erwartungen etc. einfallen, mit zu notieren. Zum Schluss kannst Du Dir eine persönliche Visualisierung überlegen. Strebe dahin, zu allen 7 Lebenshüte ein gutes Gefühle zu entwickeln. Denn das kann Dich enorm entlasten, Stress reduzieren und innere Klarheit in Dir bewirken.